2. IB Woche – Balanced – 07.05.

«Das höchste Glück ist das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht»

GOETHE

 

Der Mensch erkennt Dinge, indem er sie von anderen Dingen unterscheidet – er nimmt also über die Unterschiede wahr. Daher liegt es wohl auch in der Natur der Sache, dass er vor allem die Extreme wahrnimmt: laut – leise; links – rechts; schwarz – weiss; oben – unten…

Auf seinem Reifungsprozess wird sich der Mensch bewusst, dass die Welt auch eine Mitte hat, ein Lauwarm, ein Grau. Die ganzheitliche Pädagogik – Basis der Schweizerschule Curitiba – geht davon aus, dass der Mensch seine intellektuelle Seite, seine physische und seine emotionale Seite ausgeglichen entwickeln und gestalten muss um ein sinnvolles und nachhaltiges Leben führen zu können. Der Zeitgeist spricht in diesem Zusammenhang gerne auch von der «Work-Life – Balance».

Zur Ganzheitlichkeit gehört, dass die Schüler lernen, Teil einer Gesellschaft zu sein und in einer Gemeinschaft zu kooperieren. Ausgeglichenheit wird oft mit dem Wort «gesund» gleichgesetzt. Ausgeglichene Menschen sind nicht nur psychisch gesünder als unausgeglichene, sondern auch physisch. Sie bleiben auch in Stresssituationen ruhig, besonnen und weise.

Von Ihren Kindern als zukünftige Entscheidungsträger wird erwartet werden, dass sie ein effektives und effizientes Zeitmanagement für sich und ihre Organisation betreiben können. Sie müssen Aufgaben dazu auch delegieren können und ein Team ausgeglichen nach Fertigkeiten und Fähigkeiten der Mitglieder zur Sicherung der Zielerreichung zusammenstellen.

Eine Führungskraft benötigt auch nötige Musse als Ausgleich zu ihrem harten Job, um weiterhin kreativ sein zu können, ihrer Intuition folgend neue Inspiration sammelnd für neue Projekte und Zielsetzungen ihrer Organisation. Zudem muss ein Entscheidungsträger auch in stressigen Situationen ruhig, objektiv und lösungsorientiert bleiben können. Angst und Panik sind schlechte Ratgeber.

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