4. Woche – Risk Takers – 03.06

Wir begegnen der Ungewissheit mit überlegter Entschlossenheit. Wir arbeiten selbstständig und kooperativ, um neue Ideen und innovative Strategien zu entwickeln. Wir sind einfallsreich und widerstandsfähig angesichts von Herausforderungen und Veränderungen.

“Wir müssen für die Freiheit planen und nicht für die Sicherheit, wenn auch vielleicht aus keinem anderen Grund als dem, dass nur die Freiheit die Sicherheit sichern kann.”
Karl Popper

Freiheit und Risiko sind eng verwandt. Risiko gibt es nur in Freiheit und nur wer frei ist kann Risiken eingehen. Wäre es nicht einfacher, in der Komfortzone zu bleiben und keine Risiken einzugehen? Warum nicht einfach ein Leben in wohliger Geborgenheit, in dem alles abgesichert, kontrollierbar, berechnet, überwacht und reglementiert ist?

Niemand müsste ein Risiko eingehen.

Schon beim Kind kann man aber den Drang zur Freiheit und damit die Bereitschaft Risiken einzugehen beobachten. „Risk Taker“ gehen ein berechnetes Risiko ein, denn sie kennen ihre Ressourcen. Ein „Risk Taker“ macht nichts anderes als berechnend und bewusst seine Komfortzone zu verlassen. Dieser proaktive Schritt will natürlich geübt und gelernt sein. Das Eingehen und Bewältigen von Risiken und Herausforderungen ermöglicht Zufriedenheit im Leben, denn es schafft das sinnstiftende Gefühl von Bewältigbarkeit.

Für zukünftige Leader ist es selbstverständlich, „Risk Taker“ zu sein. Leadership ohne das Eingehen von berechneten Risiken ist nicht möglich. Wer proaktiv die Komfortzone verlässt, ist eigentlich schon Leader.

 

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