5. IB-Woche – Risk-Takers – 06.08.

“Wir begegnen der Ungewissheit mit überlegter Entschlossenheit. Wir arbeiten selbstständig und kooperativ, um neue Ideen und innovative Strategien zu entwickeln. Wir sind einfallsreich und widerstandsfähig angesichts von Herausforderungen und Veränderungen.”

“Wir müssen für die Freiheit planen und nicht für die Sicherheit, wenn auch vielleicht aus keinem anderen Grund als dem, dass nur die Freiheit die Sicherheit sichern kann.” – Karl Popper

Freiheit und Risiko sind eng verwandt. Risiko gibt es nur in Freiheit und nur wer frei ist kenn ein Risiko eingehen.  Wäre es nicht einfacher in der Komfortzone zu bleiben und keine Risiken einzugehen? Warum nicht einfach ein Leben in wohliger Geborgenheit, in dem alles abgesichert, kontrolliert, berechnet, überwacht und reglementiert ist?

Niemand müsste ein Risiko eingehen. Schon beim Kind kann man aber den Drang zur Freiheit und damit die Bereitschaft Risiken einzugehen beobachten. „Risk-Takers“ gehen ein berechnendes Risiko ein, denn sie kennen ihre Ressourcen. Ein „Risk-Taker“ macht nichts Anderes als berechnend und bewusst seine Komfortzone zu verlassen. Dieser proaktive Schritt will natürlich geübt und gelernt sein. Das Eingehen von Risiken ermöglicht Zufriedenheit im Leben, denn es schafft das vertrauensvolle Gefühl von Bewältigbarkeit von Herausforderungen, die sich in jedem Leben stellen.

Für zukünftige Leader ist es fundamental „Risk-Taker“ zu sein. Leadership ohne das Eingehen von berechneten Risiken ist nicht möglich. In jeder Situation in der man proaktiv die Komfortzone verlässt, wird man eigentlich automatisch zum Leader. Das Bewusstsein seiner eigenen Ressourcen hilft dann dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren. Moderne Leader sehen und erahnen neue Möglichkeiten und antizipieren, nutzen deren Potential und versuchen, diese überzeugend durchzusetzen.

 

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