6. IB-Woche – Inquirers – 26/08

Wir begegnen der Welt mit Neugierde und nehmen dabei eine fragende und forschende Haltung ein. Wir haben gelernt, wie wir selbstständig und zusammen mit anderen lernen können. Wir lernen, weil wir lernen wollen, und sind überzeugt, dass Leben Lernen bedeutet.

»Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.«

(Albert Einstein)

Der Mensch ist von Natur aus neugierig. Deshalb ist Neugierde auch eine Triebfeder des Lernens. Und leben bedeutet lernen.

Einer Schule muss es gelingen, diese natürliche Neugierde immer wieder zu wecken und aufrechtzuerhalten. Dabei wird der Schüler wie „von selbst“ lernen.

Einstein beschreibt seine Neugierde als „leidenschaftlich“. Ein Mensch in Leidenschaft ist voll und wirklich dabei, er „leidet“ im positiven Sinne. In der Leidenschaft ist der ganze Mensch mental und kognitiv konzentriert, physisch und psychisch in Echtzeit dabei.

Die beste Garantie dafür, dass das innere Feuer der Neugierde bei unseren Schülern weiter brennt oder neu entfacht wird, ist unser ganzheitlicher Ansatz, bei dem der ganze Mensch angesprochen wird.

Einstein ist bescheiden. Er meint, dass er „keine besondere Begabung“ habe. Nur wer bescheiden ist, kann sich bewusst sein, noch Neues lernen zu müssen und nur wer bescheiden ist, kann daher neugierig und offenbleiben.

In der Zukunft wird von Ihren Kindern als moderne Leader erwartet, dass sie selbstbewusst sind im wirklichen Sinne des Wortes, also auch eigene Defizite erkennen können, Fehler zugeben können. Neugierig bleiben können, weiter von anderen lernen können und neue Chancen für sich und andere entdecken.

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