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Attribute des IB Learner Profiles im Kindergarten

  COMMUNICATORS Im Kindergarten V wurde das IB-Attibut Communicators im April zusammen mit dem Projekt spielzeugfreier Kindergarten behandelt. Die Kinder wurden ermutigt, ihre Ideen mit Klarheit und Zuversicht auszudrücken, ihren Sprech- oder Zuhörmoment zu respektieren, über Gefühle und Frustrationen zu sprechen und ihre Konflikte durch Dialog zu lösen. Einige Beispiele dieser Arbeit: Feedback: Die Kinder […]


In 29 von Mai von 2018

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COMMUNICATORS

Im Kindergarten V wurde das IB-Attibut Communicators im April zusammen mit dem Projekt spielzeugfreier Kindergarten behandelt. Die Kinder wurden ermutigt, ihre Ideen mit Klarheit und Zuversicht auszudrücken, ihren Sprech- oder Zuhörmoment zu respektieren, über Gefühle und Frustrationen zu sprechen und ihre Konflikte durch Dialog zu lösen. Einige Beispiele dieser Arbeit:

Feedback: Die Kinder äußern ihre Meinung über den Unterricht und begründen die positiven oder negativen Punkte.
Friedensecke: Um Konfliktsituationen zu lösen, benutzen die Kinder die weißen Stühle und einen Stein, der das Recht zu sprechen symbolisiert. Hier werden die Kinder dazu ermutigt, ihre Gefühle auszudrücken und Konflikte durch Dialog zu lösen.
Blauer Stuhl: Dieser Stuhl stellt den Ort dar, an dem das Kind den Kollegen mitteilen kann, was es über eine Situation denkt, oder ein neues Spiel oder sogar eine Regel vorschlagen kann. Wenn das Kind die Glocke läutet, kommen alle zum Stuhl und hören zu, tauschen Ideen aus und entscheiden gemeinsam, was getan werden kann.

  

 

BALANCED

Das Attribut Balanced wird im Kindergarten III B täglich bearbeitet, aber im Mai wurde es intensiver behandelt. Ziel war es, die intellektuelle, körperliche und emotionale Entwicklung der Gruppe in ausgewogener Weise zu verstärken.

Intellektuell: Die Schüler mussten auf eine kooperative Weise ein Mandala aus bestimmten Materialien aus der Natur basteln. Die Kinder mussten im Schulwald Material suchen und anschliessend durften alle beim Aufbauen des Naturmandalas mitwirken. Es war ein sehr bereichender, schöner und kooperativer Moment.

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2. Körperlich: Inmitten der Natur, in unserem Schulwald, bewegten sich die Schüler auf spielerische und kooperative Art und Weise. Sie nutzten das Gerüst, um das Gleichgewicht zu üben. Jedes Kind hatte die Möglichkeit, auf dem Gerüst du balancieren und den Kollegen zu helfen und zu unterstützen.

3. Emotional: Das emotionale Gleichgewicht ist sehr wichtig, damit sich das Kind ganzheitlich entwickeln kann. Die Schüler haben im Klassenzimmer einen Ort, an dem sie sich in Stresssituationen entspannen, ins Gleichgewicht kommen und neue Inspirationen für ihre Spiele und Lernprozesse finden können. Dieser Ort ermöglicht einen Moment der Entspannung durch die Stimulierung der Sinne. Dort ist es bequem, es gibt entspannende Musik und es duftet gut.

4. Wohlergehen anderer: die Schüler lernen, dass sie Teil der Gesellschaft sind und dass sie das eigene Wohlbefinden und das der anderen berücksichtigen müssen. Mit dem Ziel, den anderen eine Freude zu bereiten, boten die Schüler ihren Kollegen aus dem Kindergarten II B einen gesunden Snack an. Es war eine tolle Zusammenarbeit, denn sie bereiteten den Snack mit großer Hingabe vor und halfen anschliessen den Mitschülern vom Kindergarten II B, den Imbiss zu servieren und gaben das Beste von sich.

 

REFLECTIVE

Nach dem Ausflug zum Stadtpark, dachten die Schüler vom Kindergarten V über Beziehungen und über die Haltung gegenüber Kollegen nach: Respekt, Toleranz, Freundschaft. Wie kann ich helfen, wie würde ich gerne behandelt werden?

Zuhören – Ideen austauschen! Konflikte lösen, Besprechung über die Möglichkeiten in den selbsterfundenen Spielen.

“Wie kann ich meinem Kollegen helfen dasselbe Ziel zu erreichen?”

Sich über Herausforderungen und die eigenen Grenzen Gedanken machen: “Kann ich das machen?”

Gespräch über die Verwendung der im Klassenzimmer verfügbaren Materialien. Das Bewusstsein über die sorgfältige Handhabung: “Wie kann ich  mit dem spielen, was ich habe?”

“Woher kommt das Material, das ich verwende und wohin geht es?”

Klassifizierung und Entsorgung: “Wo und wie kann ich das Material umweltbewusst entsorgen?”

Mediationsbrücke

In Konfliktsituationen ist es notwendig, eine Versöhnung durch Dialog anzustreben, bei dem jeder über die eigenen Handlungen, Sichtweise und Gefühle nachdenkt und die beste Lösung vorschlägt.