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Das Schweizerische Bildungswesen: seine Vorteile und Leistungen

Das Schweizerische Bildungswesen, in das seine Regierung erfolgreich investiert, wird als eines der besten der Welt angesehen. Die Schweiz ist eines der besten Länder zum Leben und zum Land gehören zwei Städte, welche die höchste Lebensqualität weltweit vorweisen können: Zürich und Genf. Zudem hat das Land einer der höchsten HDI (Human-Development-Index) und eine Analphabetenrate von […]


In 06 von März von 2018

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Das Schweizerische Bildungswesen, in das seine Regierung erfolgreich investiert, wird als eines der besten der Welt angesehen.

Die Schweiz ist eines der besten Länder zum Leben und zum Land gehören zwei Städte, welche die höchste Lebensqualität weltweit vorweisen können: Zürich und Genf. Zudem hat das Land einer der höchsten HDI (Human-Development-Index) und eine Analphabetenrate von nur 1% unter der Bevölkerung älter als 15 Jahre. Das Land hat eines der besten Bildungssysteme weltweit und die Mehrheit seiner Bevölkerung nutzt staatliche Schulen, die unter der Verantwortung der Kantone (Bundesland) und Kommunen (Gemeinden) verwaltet werden.
Das Bildungsniveau
Mit 26 Kantonen und vier Amtssprachen gibt es etliche Unterschiede im Bildungssystem eines jeden einzelnen Kantons.

Die Sprache in der Schule variiert gemäss der Amtssprache des jeweiligen Kantons und die kostenfreie Pflichtschulzeit dauert neun Jahre. Sie setzt sich zusammen aus drei Stufen:  die Vorschulstufe (mit einer Dauer von 2 Jahren), die Primarstufe (mit einer Dauer von 4 bis 6 Jahren) und die Sekundarstufe (mit einer Dauer von 3 bis 5 Jahren).

In der  Sekundarstufe II, welche schon nicht mehr verpflichtend ist, können die Schüler zwischen akademischer Bildung (in der konventionelle Fächer unterrichtet werden), die auf die Universität vorbereitet, und den berufsbildenden Schulen (in denen gezielt auf ein berufliches Fachgebiet vorbereitet wird). Und schliesslich gibt es die Tertiärstufe, bestehend aus der Hochschulbildung (Bachelor, Master, Promotion).
Die Pädagogik von Pestalozzi
Einer der grössten Vertreter des Schweizerischen Bildungssystems, der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) trug mit dem Impuls der aufklärenden Ideen bei, wie die Überwindung der sozioökonomischen Unterschiede und die Anerkennung der Würde des menschlichen Wesens, bei. Pestalozzi zufolge soll die Schule insgesamt neben der intellektuellen Selbständigkeit eines jeden einzelnen Individuums auch das Denken, Fühlen und Machen schätzen. Der Pädagoge stellt Gefühle, insbesondere die Liebe, welche nach Pestalozzi den intellektuellen Prozess des Kindes erwecken kann, in den Vordergrund.

Die Pädagogik des Autors setzt sich für den Respekt gegenüber dem Alter des Kindes ein. Seiner Ansicht nach entwickelt sich der Schüler von innen nach aussen und es liegt an den Lehrkräften, diese Entwicklung zu respektieren und zu stimulieren. Dies sollte in jeder Lebensphase des Kindes geschehen, unter Berücksichtigung der Entwicklung, der Fähigkeiten und der Bedürfnisse eines jeden Lernenden.

Pestalozzi entwickelte ein Konzept, das sich Pädagogik der Liebe nennt und in drei Faktoren unterteilt ist:

Kopf – das Zentrum des universalen und pluralen Denkens als Grundlage des Lehrens, der kulturellen Begabung und des Wissens ist von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung eines wachen, reflexiven und aktiven Geistes.

Herz – mit der Bedeutung, als reife Persönlichkeit zu überzeugen, mit Herz und VerstandSelbstbewusstsein und Solidarität zu arbeiten und die Fähigkeit, den Nächsten anzunehmen.

Hände – die Fähigkeit, kreative Ideen umzusetzen und diese im Alltag zur Lösung von Problemen, der Realität entsprechend, anzuwenden.

Die Pädagogik von Pestalozzi arbeitet mit einem Konzept, das auf drei Säulen basiert: geistige, psychische und moralische Bildung, das die Entwicklung von innen nach aussen hin berücksichtigt;es beginnt mit dem, was das Kind kennt und womit es vertraut ist, von einfacheren bis hin zu komplexen Fragestellungen und den Bereich des Unbekannten – vom Konkreten bis hin zum Abstrakten.
Hochwertige Unterrichtsqualität
Die Schweizerschule Brasilien arbeitet mit den pädagogischen Prinzipien von Pestalozzi und bietet einen ganzheitlichen Lehr- und Bildungsprozess. Die Schule bietet zudem eine spezifische, pädagogische Unterrichtsstruktur, in der das Kind sich in kognitiven, emotionalen und handwerklichen Bereichen nach den Grundsätzen des Reformpädagogen entwickeln kann.  Erfahren Sie hier mehr oder vereinbaren Sie telefonisch einen Besuch unter der Telefonnummer: (41) 3525-9100.

 

Fonte: Colégio Suiço-Brasileiro; Nova Escola; Terra.