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IB Attribut – Risk-Takers im Klassenzimmer

Methode “Der grosse Preis”Geometrie in der 6. KlasseBeide 6. Klassen haben in Geometrie das Quiz Der grosse Preis gespielt. Das Quiz beinhaltete Fragen und Aufgaben auf Deutsch zum Unterrichtsinhalt der Geometrie. Mit viel Eifer haben die Schüler und Schülerinnen die Fragen auf Deutsch beantwortet und die Aufgaben gelöst. Die Fragen und Aufgaben gaben zwischen 10 […]


In 23 von August von 2018

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Methode “Der grosse Preis”
Geometrie in der 6. Klasse
Beide 6. Klassen haben in Geometrie das Quiz Der grosse Preis gespielt. Das Quiz beinhaltete Fragen und Aufgaben auf Deutsch zum Unterrichtsinhalt der Geometrie. Mit viel Eifer haben die Schüler und Schülerinnen die Fragen auf Deutsch beantwortet und die Aufgaben gelöst. Die Fragen und Aufgaben gaben zwischen 10 und 50 Punkten. Ganz gemäss dem Motto Risiko haben die Schüler und Schülerinnen zuerst und am liebsten die Fragen für 50 Punkte gewählt. Gross war die Freude, wenn sie die Punkte dann gewannen, fast noch grösser die Enttäuschung, wenn sie die Punkte an die Gegner verloren. Es war sehr schön zu sehen, mit wie viel Freude und Motivation sie mitgemacht haben.

C-Gruppe in Sachkunde der 5. Klasse
Der grosse Preis besteht aus fünf verschiedenen Kategorien mit jeweils 5 Fragen. Da wir das Quiz im Sachkundeunterricht durchgeführt habe, wurden als Kategorien genau die 5 Themen ausgewählt, welche wir in der 5. Klasse im Unterricht behandelt hatten: Schwerkraft und Gleichgewicht, Kürbis, Berufe, Fussball-WM und Erste Hilfe.

Zu jeder Kategorie gab es 5 Fragen, wobei die einfachste 10 Punkte gab und die schwierigste 50, falls sie dann auch richtig beantwortet wurde. Die Klasse wurde in fünf 3er-Gruppen eingeteilt. Diese mussten dann als Team die Fragen aussuchten und nach kurzer Absprache auch gemeinsam beantworteten. Es war interessant zu beobachten, wie die Risikobereitschaft der einzelnen Teammitglieder unterschiedlich war, und wie sie sich auf eine Frage einigen mussten. Auch die Strategien der Gruppen waren unterschiedlich. Eine Gruppe ging volles Risiko ein, indem Sie nur schwierige Fragen aussuchte. Andere Gruppen bevorzugten vor allem ein Thema, zu welchem sie dann möglichst viele Fragen aussuchten.

Welche Strategie am Schluss am erfolgreichsten war ist schwer zu sagen, da sich am Ende gleich drei Gruppen mit der selben Punktezahl den Sieg teilte.

2. Klasse B
Mit Hilfe der Methode “Der grosse Preis” erarbeiteten die Schüler der 2. Klasse B das IB Attribut “Risk-Takers”. Dabei entwickelten sie die Fähigkeit, ein Risiko einzugehen, und wiederholten gleichzeitig den Unterrichtsstoff der 2. Klasse im Fach Mathematik. Als Erstes wurden die Schüler in Vierergruppen eingeteilt und gaben ihrer Mannschaft einen Namen.

Anschliessend wurde die Präsentation des “grossen Preises” auf die Leinwand projiziert, damit sie für alle Gruppen sichtbar wurde. Hinter jedem Nummernfeld war eine Frage versteckt. Bei jeder Spielrunde konnten die Gruppen ein Nummernfeld aussuchen und die entsprechende Frage beantworten. Während der Unterrichtsstunde hatten die Schüler die Gelegenheit, in der Gruppe über die Fragen zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen. Zum Schluss erhielt die Gruppe mit den meisten Punkten den “grossen Preis”.

Es war eine Aktivität des Austausches und der Entspannung.

Kindergartengruppe Infantil IV B
Wir können “risk taker” als mutiges Verhalten benennen, um neue und unsichere Situationen zu meistern sowie Meinungen darzulegen und zu verteidigen.

Die Kindergartengruppe IV B erarbeitete dieses Attribut im 2. Bimester mit Hilfe des Buches „Mutig, mutig“ von Lourenz Pauli und Kathrin Schärer.

Die Kinder konnten neue Geschmäcker, Aromen und Texturen entdecken und neue Erfahrungen machen. Wir regten sie zu diesen Wahrnehmungen auch ausserhalb der Schule an. Während des Projektes bemerkten wir bei den Kindern verschiedene Erfolge und vor allem Freude und Zufriedenheit bei Erreichung des Zieles.

Es wurden verschiedene Aktivitäten zum Lernen mit Hand, Kopf und Herz angeboten.

 

Wir gingen oft in den Schulwald, um zu spielen und das Vertrauen und die Autonomie der Schüler auf dem Rundgang über die Baumstämme zu fördern. Die Erfolge waren langsam, die Lehrerinnen nahmen immer Rücksicht auf die Individualität und den Rhythmus jedes einzelnen Kindes.  

Wir bemerkten, wie wichtig dieses Projekt für die Kinder war und dass dieses Attribut auch ausserhalb des Unterrichts seine Wirkung hatte.
Die Kinder wurden mit einigen ihrer Gewohnheiten und Empfindungen konfrontiert und zeigten grosse Freude daran, MUTIG zu sein.

Im Verlauf des Projektes gab es mehrere Momente zur Reflexion und zum Erfahrungsaustausch. Die Kinder hatten die Möglichkeit, über ihre Erfolge zu berichten und zum Abschluss erhielten sie eine Medaille für ihren Einsatz.