Ehemalige Schüler

Was ist aus unseren ehemaligen Schülern geworden?

Die Schweizerschule arbeitet seit 31 Jahren für eine gute Erziehung und erfasst dabei alle kognitiven und psychologischen Aspekte der menschlichen Entwicklung. Nach dem Prinzip von Johann Heinrich Pestalozzi “Lernen mit Kopf, Herz und Hand” fördert die Schule die Bildung von Werten, selbstständiges, verantwortliches, kreatives Handeln und das Bewusstsein der Wichtigkeit, in der Gesellschaft aktiv zu sein.

Das Ergebnis dieser Arbeit ist durch verschiedene Erscheinungsformen im Schulalltag zu erkennen. Verhalten wie die Sicherheit bei Meinungsäusserungen, die Kreativität bei der Vorstellung von Arbeiten, die Überwindung von Schwierigkeiten und die ständige Suche nach neuen Kenntnissen verdeutlicht die Qualität des Unterrichts. Jeder Schüler wird als Persönlichkeit und in seinem gesamten Umgang gesehen.

Was aber, wenn dieser Weg durch die Schweizerschule dem Ende neigt? Einige Jugendliche besuchen die brasilianschen Universitäten, andere sehnen sich nach neuem Wind und studieren mit Hilfe des IB-Diploms an Universitäten im Ausland, andere möchten den Arbeitsmarkt erkunden und gehen neue Herausforderungen ein.

Was ist nun aus unseren ehemaligen Schülern geworden? Besondere Menschen, die ein Teil unserer Geschichte sind und heute ihre eigene Geschichte aufbauen.

Hier der Bericht einiger Schüler:

 

„Ich habe von 1994 bis 2002 die Schweizerschule besucht.  Dort habe ich nur positive Erfahrungen gemacht und habe entsprechend sehr gute Erinnerungen an diese Zeit.

Die deutsche Sprache, das IB-Programm, der multikulturelle Unterricht und die damit verbundenen Kontakte, die kleinen Klassen, die gute Unterrichtsqualität, der Unterricht mit Kopf, Herz und Hand, all das ist sehr positiv und war mir in meinem Leben bisher sehr behilflich. Aber dieses zu beschreiben, wird nicht mehr Informationen über die Schweizerschule bieten, als schon vorhanden sind.

Was meiner Meinung nach am meisten für die Schweizerschule spricht, ist die Art, wie sie die Persönlichkeit prägt. Das merke ich besonders jetzt, nachdem ich meinen Universitäts- abschluss gemacht habe und nun arbeite. Es gibt viele Leute, die mehrere Sprachen sprechen, eine gute Ausbildung gemacht haben, über internationale Erfahrungen verfügen und sehr gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind. Aber es fehlen Menschen, die all das vorweisen können, allerdings nicht damit prahlen. Menschen, die trotz ihres beneidenswerten Lebenslaufs auch noch „Das weiss ich nicht!“ sagen und anderen zuhören können. Menschen, die anstatt zu reden, eine bessere Idee anerkennen und die sich darüber bewusst sind, dass sie, obwohl sie viel wissen, nicht alles wissen. Menschen, die wissen, dass andere, seien es Vorgesetzte oder Angestellte, ihnen immer noch etwas beibringen können. Eine solche Haltung kann man mit „Interesse am Lernen und Respekt vor anderen Ideen“ umschreiben. Die Schweizerschule formt solche Menschen schon in der Kindheit und im Jugendalter. Unter vielen Qualitäten, die die Schweizerschule vorzuweisen hat, ist dies für mich die wichtigste. Eigenschaften, die die Schweizerschule in einem Menschen entwickelt, sind heutzutage sehr selten.

Ich bin 27 Jahre alt und habe an der UFPR Maschinenbau studiert. Nach Beendigung meiner Diplomarbeit und dem Praktikum an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg/Deutschland arbeite ich heute als Ingenieur für Forschung und Entwicklung in der Firma MEDICOAT AG in Mägenwil/Schweiz und bin immer darauf bedacht, mit den Menschen in meiner Umgebung zu lernen. Das verdanke ich der Erziehung meiner Eltern, den Lehrern, Freunden und allen Menschen, die ich an dieser Schule kennen gelernt habe und die bis heute an meinem Leben Anteil nehmen.“

“Von klein auf wurde mir erklärt, wie wichtig es ist, Sprachen zu erlernen, und mit Hilfe der Schweizerschule hatte ich immer Kontakt zu verschiedenen Kulturen. Heute halte ich Freundschaften in mehreren Teilen der Welt aufrecht und erkenne, dass die Schweizerschule mir dabei behilflich war, multikulturelle Gedanken zu entwickeln und die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.”

“Wenn ich mich an meine Zeit an der Schweizerschule erinnere, muss ich auch daran denken, dass ich öfter mal die Schule wechseln wollte, um eine grössere Schule zu besuchen, an der die meisten der Jugendlichen in meinem Alter lernten. Heute sehe ich ein, dass ich einen grossen Fehler begangen hätte, wenn ich die Schweizerschule verlassen hätte, und ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie diese Schule für meinen Bildungsweg ausgesucht haben. Die Schweizerschule ermöglicht es, Menschen aus verschiedenen Ländern kennen zu lernen, und verändert die Denkweise. Mit Hilfe dieser Erfahrungen ergeben sich viele Gelegenheiten. Ich habe immer die Schweizerschule besucht, erst in São Paulo und dann in Curitiba. Ich habe die Aufnahmeprüfung für Betriebswirtschaft an der FAE bestanden und nahm am Programm CALA (“Carrera Alemana-Latinoamericana de Administración”) teil, das mir das Diplom an der FAE und gleichzeitig an der Fachhochschule Münster in Deutschland ermöglichte. Während meines Aufenthaltes an der Fakultät in Deutschland legte ich Praktika in multinationalen Firmen wie Volkswagen und Lanxess ab. Heute wohne ich in Brasilien und arbeite seit 4 Jahren bei Renault. Ich begann in der Abteilung für Marketing in Curitiba und wurde nach 3 Jahren nach São Paulo versetzt, um meine Karriere als Fachgebietsberaterin fortzusetzen. Ich sehne mich nach der Schulzeit zurück. Die Schweizerschule zu besuchen, ist schon etwas ganz Besonderes.”

“Ich habe an der Schweizerschule von 2009 bis 2012 die Gymnasialstufe besucht und bedaure, diese Schule nicht schon früher kennen gelernt zu haben. In diesem Jahr habe ich die Aufnahmeprüfung an der Bundesuniversität Paraná bestanden und werde Architektur und Städtebau studieren. Das habe ich der Unterstützung meiner Eltern, dem Unterricht an der Schweizerschule und dem Fleiss zu verdanken, der mir dort vermittelt wurde.

Ich hatte die Gelegenheit, die Gymnasialstufe in 4 Jahren zu absolvieren. Das wird von vielen Aussenstehenden als negativ angesehen, ermöglichte mir aber eine qualitativ sehr gute Ausbildung ohne Hektik und mehr Reife für den Eintritt in die Universität. Der Lernprozess an dieser Schule geht über die allgemeine Lehrstoffvermittlung hinaus. Mit Hilfe des Lehrplans habe ich Verantwortung, Planung und ein kritischeres Denken erlernt, was sicherlich sehr wichtige und differenzierte Qualitäten für mein persönliches und berufliches Leben sind. Ausserdem hatte ich durch das CAS-Programm, das aus freiwilliger Arbeit besteht und zum IB-Programm gehört, Kontakt mit anderen Lebenssituationen. Dadurch habe ich es gelernt, meine Chancen jeden Tag mehr zu schätzen. Vor meinem Eintritt in die Schweizerschule kannte ich sehr wenig von anderen Ländern. In diesen vier Jahren hatte ich viel Kontakt mit anderen Kulturen, was mir eine bessere Weltanschauung ermöglichte und mich gelehrt hat, sie zu verstehen und zu respektieren..

Ich bin noch nicht in den Arbeitsmarkt eingestiegen, habe aber durch Kollegen erfahren, dass international anerkannte Zertifikate in einer zweiten und dritten Sprache, die wir in diesen vier Jahren erhalten haben (ich habe Englisch und Französisch gelernt), bei dem Auswahlverfahren für ein Praktikum oder der beruflichen Entwicklung den Unterschied ausmachen.

Die kleine Klasse hat auch zu einem besseren Kontakt im Unterrichtsraum beigetragen. Die Beziehung zu den Lehrern wird dadurch sehr erleichert und ermöglicht eine Freundschaft zwischen der Lehrerschaft und den Schülern. Das hat mich am meisten beeindruckt und wird mir sehr fehlen.”

“Ich habe die Schweizerschule von der 1. Klasse der Primarstufe bis zur 3. Klasse der Gymnasialstufe, also insgesamt 11 Jahre besucht. 2003 habe ich den Abschluss gemacht. Kurze Zeit später habe ich an der PUC Design studiert. Nach Abschluss des Studiums habe ich an der FAE einen Postgraduiertenstudiengang in Gewerbeplanung und Verwaltung und danach einen weiteren an der PUC in Veranstaltungsplanung und Organisation besucht. Heute leite ich eine Firma, die Veranstaltungen organisiert und sich “Dimarula” nennt. Ich arbeite direkt mit visueller Identität und Organisation von Veranstaltungen. Die Denkensart und die kulturellen Kenntnisse, die ich im Laufe von 11 Jahren in der Schweizerschule erfahren habe, haben mir sicherlich viele Türen geöffnet, meine Weltanschauung verändert und mich in jeder neuen Phase begleitet. Es ermöglicht mir auch eine der wichtigsten Lebenserfahrungen, zu reisen Kontakt zu haben und andere Kulturen zu verstehen.”

“Seit 1996 habe ich die Schweizerschule besucht, 2009 den Abschluss und auch das IB-Diplom erreicht. Zur Zeit studiere ich im 2. Semester Betriebswirtschaft an der PUC und bin Praktikant bei STATOMAT BRASIL, einer deutschen Firma im Industriegebiet von Pinhais. An der Universität läuft noch alles etwas langsamer, als ich es an der Schweizerschule gewöhnt war. Dort hatten wir fast jeden Tag ganztägigen Unterricht. Einen grossen Teil des anfänglichen Lehrstoffes an der Universität kenne ich schon aus den Bereichen Statistik, Logik und Finanzmathematik des IB-Programms. Ich sehe grosse Unterschiede, wenn ich meine Kenntnisse mit denen meiner Kollegen vergleiche. Das verdanke ich zu einem grossen Teil dem Arbeitsrhythmus des IB-Programms. In der Schweizerschule werden wir zu kritischem Denken angeleitet. Auch das sehe ich als einen grossen Unterschied zu meinen Kollegen an der Universität. Es ist nur schade, dass ich zu der letzten Klasse gehöre, die das Gymnasium in drei Jahren abgeschlossen hat.”

”Ich habe die Schweizerschule von 1997 bis 2009 besucht. Zur Zeit studiere ich im zweiten Jahr Betriebswirtschaft an der FAE und mache seit Dezember 2010 ein Praktikum bei Volvo do Brasil in der Werbeabteilung für Bauausstattung (Volvo Construction Equipment). Dort wende ich die Sprachen an, die ich an der Schweizerschule gelernt habe. Laut Aussage meines Chefs haben meine Englischkenntnisse, die ich beim Vorstellungsgespräch vorweisen konnte, zu meiner Einstellung bei Volvo geführt.

Ich hatte auch die Gelegenheit, mit Filialen in Deutschland und ausgebürgerten deutschen Angestellten deutsch zu sprechen. Nicht zu sprechen von den Werten, die die Lehrer und Klassenkollegen vermittelt haben, denn ich spüre, dass die Schule mich auf das Leben vorbereitet hat und nicht nur auf Prüfungen am Ende des Jahres.”

“Ich habe das Gymnasium der Schweizerschule von 2003 bis 2005 besucht. Im Jahre 2005, in dem ich das IB-Diplom erhielt, habe ich auch die Aufnahmeprüfung für Maschinenbau an der UFPR und UTFPR bestanden.

Da ich aber immer den Plan hatte, im Ausland zu studieren, habe ich den Kurs in Brasilien zu Gunsten der internationalen Erfahrung aufgeschoben. Das Land meiner Wahl waren die Vereinigten Staaten. Aufgrund meines guten Lebenslaufes durch den Abschluss an der Schweizerschule, der ausser IB-Diplom auch andere Sprachdiplome wie zum Beispiel das ZDP, Cambridge u.a. umfasst, wurde ich von der Universität Syracuse in New York aufgerufen, den Studiengang zu besuchen, den ich gerne wollte, und zwar Luft- und Raumfahrttechnik.

Schon an der Syracuse University erhielt ich drei Stipendien aufgrund guter Leistungen. Ohne diese Stipendien wären die Semesterkosten sehr hoch und unerschwinglich. Und so erreichte ich im Juni 2010 mit viel Anstrengung und guten Leistungen meinen Abschluss als Ingenieur in den Vereinigten Staaten.

Ich betrachte mich als eine Person mit vielen Aufgaben und vielen Projekten. Mitte 2010 bin ich nach Brasilien zurückgekehrt und habe meine eigene Firma im Bereich erneuerbarer Energie, Nachhaltigkeit und grüner Alternativen aufgebaut. Dazu bin ich auch mit Projekten zum Internetrisiko, zur Schaffung von sozialen Netzwerken, E-Commerce und einer Internetseite zum Kollektiveinkauf beschäftigt. Ich investiere aufgrund der hohen Preise in den letzten Jahren auch in Immobilien. Und ausserdem bin ich durch das Ingenieurstudium mit der Vale do Rio Doce in Kontakt, die mich zu ihrem Trainee-Programm 2012 eingeladen hat.

An der Schweizerschule habe ich fliessend Englisch gelernt. Und als ich die Schule verliess, fand ich eine Welt vor, die nur sehr gute Sprachkenntnisse akzeptiert. Ich brauche ja nicht zu erwähnen, dass ich in meinen Projekten jeden Tag die englische Sprache einsetze. Ausserdem bemerke ich, dass ich mich durch die Kenntnisse in einer dritten Sprache, in meinem Fall Deutsch, von anderen Profis unterscheide. Ich hätte es ohne die dritte Sprache nicht so weit gebracht, dafür bin ich der Schweizerschule sehr dankbar. Durch das IB-Programm konnte ich auch noch während der Jahre an der Schweizerschule eine freiwillige Arbeit entwickeln und mich so von dieser Pflicht befreien, als ich zur Universität kam. Ich möchte auch die breitere Weltanschauung kommentieren, die ich mir im Umgang mit Menschen aus vielen Teilen Brasiliens und der Welt angeeignet habe. Diese Weltanschauung war mir sehr dabei behilflich, mich schnell der nordamerikanischen Kultur anzupassen. Und ich bin davon überzeugt, dass ich heute in der Lage bin, mich jeder anderen Kultur und jedem Land der Welt anzupassen, wenn es für Beruf, Familie oder Studium notwendig sein sollte.”

“Nach dem Abschluss 2007 habe ich das Studienkolleg in München (einjähriger Vorbereitungskurs für deutsche Universitäten) besucht und studiere jetzt an der Technischen Universität München Betriebswirtschaft, kombiniert mit Maschinenbau. Im Moment halte ich mich zu einem Studentenaustausch für ein Semester in Bangkok auf. Eine der wichtigsten Erfahrungen, die ich an der Schweizerschule gemacht habe, war die Arbeitsform und “das Lernen zum Denken”. Das ist zweifellos ein grosses Differential, abgesehen von den Sprachkenntnissen und der Anerkennung, die das CAS-Programm (IB) in Europa hat.”

“Ich habe die Schweizerschule ab der 3. Klasse 1996 besucht und 2004 den Abschluss gemacht. Nach Beendigung meines Studiums wohnte ich ein Jahr in Ungarn. Danach bin nach São Paulo gezogen, wo ich an der Universität São Paulo Internationale Beziehungen studiert habe. Nach dem Studienabschluss Ende 2010 arbeite ich jetzt im Swiss Business Hub im Schweizer Generalkonsulat, unterstütze und leite die Projekte von kleinen und mittleren Schweizer Firmen, die sich in Brasilien niederlassen. Ich war kürzlich auf einer Arbeitsreise in der Schweiz und traf alte Freunde aus der Schulzeit. Die Sprachen, der Ansporn zum kritischen Denken, die Vorbereitung auf das IB-Diplom machen den Unterschied aus, öffnen immer neue Türen und bieten neue Gelegenheiten. Es ist immer ein grosses Vergnügen, sich an die alten Geschichten zu erinnern und Freunde und Lehrer von der Schweizerschule wiederzutreffen. Liebe Grüsse an alle.”

“Ich habe die Schweizerschule 2009 abgeschlossen. Nachdem ich ein Jahr lang in der Verwaltung der Schule gearbeitet habe, wurde mir klar, dass ich in Zukunft in diesem Bereich arbeiten möchte.

Ich habe 75 Bewerbungen in die Schweiz geschickt, auf der Suche einer Lehrstelle. Von der Logistik- und Transportfirma DB Schenker wurde ich angestellt und begann meine Arbeit am 2. August. Am 22. August begann mein Unterricht an der KV Business School in Zürich. Die Lehre läuft über 3 Jahre. Dazu habe ich noch die Bili-Ausbildung ausgewählt, es wird in Deutsch und Englisch unterrichtet. An die Business School (Ausbildung mit BMS – M-Profil) kam ich ohne Aufnahmeprüfungen dank des IB-Diploms.

Heute wende ich die Kenntnisse, die ich in der Schweizerschule erlangt habe, in meinem Alltag an. Ich erinnere mich immer gerne an die lieben Lehrer, die ich hatte, und auch an den Stoff, der jetzt teilweise im Unterricht wiederholt wird. Vielen Dank an alle, die an meinem Lernprozess teilgenommen haben!!!”

“Ich habe die Schweizerschule von 1992 bis 2006 besucht. Nach dem Abschluss habe ich an der PUCPR Produktionstechnik und an der FAE Wirtschaft studiert.

Ich war Praktikantin bei Bosch in Curitiba, wurde aber am 8. August 2011 eingeladen, ein Jahr bei Bosch in Stuttgart zu arbeiten.

In meinem 3. Jahr an der Universität wurde ich aufgrund der Sprache und des IB-Diploms zu einem Studienaustausch für ein Semester im Fach Ingenieurwesen in die Vereinigten Staaten eingeladen, der vom Erziehungsministerium finanziert wurde (Flug, Aufenthalt und Spesen). Es gab in Brasilien nur acht Plätze, zwei in Paraná, und man wählte mich aus.

Bei der neuen Einladung für ein Jahr in Deutschland wurde klar gesagt, dass die Werte der Schweizerschule eines der Kriterien für meine Empfehlung war.”

“Mit nur vier Jahren begann ich 1997 an der Schweizerschule und machte dort 2009 meinen Abschluss. Heute studiere ich an der PUC Produktionstechnik und absolviere ein Praktikum in einer Firma, die in erneuerbare Energie investiert. Während des IB-Programms hatte ich Unterricht in Bereichen, die Schüler am Gymnasium normalerweise nicht haben, wie Rechnungsbegriffe. Das war mir in den ersten Semestern an der Universität sehr behilflich. Die englische und deutsche Sprache haben mir auch sehr zu einem Praktikum verholfen, besonders da die Firma, in der ich arbeite, eine kanadische Firma und Englisch grundlegend ist. Ausserdem hat mich die Schweizerschule Verantwortung, Reife und Respekt gelehrt, Werte, die mich an der Universität, bei der Arbeit und auch in allen anderen Momenten des Lebens begleiten.”

“Ab 1987 besuchte ich die Schweizerschule, 2003 habe ich meinen Abschluss gemacht. (Ich begann mit zwei Jahren und verliess die Schule mit achtzehn.) Ich habe an der PUCPR Betriebswirtschaft studiert und arbeite heute bei Electrolux als PMO – Project Management Office.

An einer internationalen Schule, mehr noch an der Schweizerschule zu lernen, bedeutet Glaubwürdigkeit einer guten Erziehung, das Erlernen anderer Sprachen und auch die Gewissheit von Ethik bei der Arbeit. Der Gebrauch anderer Sprachen erleichtert nicht nur die Kommunikation zwischen verschiedenen Ländern sondern fördert auch die Fähigkeit, andere Kulturen zu verstehen; zu verstehen, dass innerhalb einer Organisation jede Person eine individuelle Kultur mit sich bringt, die man verstehen und respektieren sollte.

Ich bin sehr stolz darauf, an der Schweizerschule gelernt zu haben.”